Die zweite Internationale Deutscholympiade findet vom 19. Juli bis zum 1. August 2010 in Hamburg statt und ist eine gemeinsame Veranstaltung des Goethe-Instituts und des Internationalen Deutschlehrerverbands.
100 Jugendliche aus 50 Ländern und fünf Kontinenten treffen im Sommer 2010 in Hamburg zusammen, um in einer Internationalen Deutscholympiade die „Weltmeister“ unter den Deutschlernern zu ermitteln. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sind zwischen 16 und 19 Jahre alt, haben sich zuvor in Vorentscheidungen in ihren Heimatländern qualifiziert. Sie werden nicht nur unter Beweis stellen, wie gut sie die deutsche Kultur und Sprache kennen, sondern auch viele Geschichten aus dem Alltag in ihren Heimatländern mitbringen.
Im Mittelpunkt der Olympiade stehen Recherchen und Gespräche der Jugendlichen zu unterschiedlichen Themen: Wie stelle ich mir meine Zukunft vor? Was bedeutet Glück oder Freundschaft in Deutschland und was in meinem Land? Sind die Menschen, die in Deutschland leben, reicher oder ärmer, verschlossener oder offener? Wie steht es um den Umweltschutz? Was ist modern? Gefragt sind nicht nur sattelfeste Grammatik- und Wortschatzkenntnis. Die Teilnehmenden sollen auch anhand von kreativen Aufgaben, die das Goethe-Institut bereitstellt, zeigen, dass sie mit der Sprache souverän und kreativ umgehen können.
Die Gruppen können diese Themen in verschiedenen, frei wählbaren Formaten präsentieren, zum Beispiel als Talkshow, Sketch oder fotografische Arbeit, die von einer Jury bewertet werden. Für die Juroren, zu denen sowohl erfahrene Deutschlehrerinnen und Deutschlehrer als auch Journalisten und Schriftsteller gehören, hat die Zentrale des Goethe-Instituts verbindliche Bewertungskriterien erarbeitet. Dabei fließen neben der mündlichen und schriftlichen Sprachkompetenz auch Teamfähigkeit und Kreativität in das Urteil ein.
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